Und jetzt? Um diese Frage kreisen meine Gedanken seit dem Wahlabend. Ich spüre, wie sich Ohnmacht, Angst, trotzige Zuversicht und Hoffnungsschimmer abwechseln.
Die Menschen in Sachsen-Anhalt haben gewählt. Unsere Werte stehen nicht zur Wahl. Wir stehen weiter ein für die Würde jedes einzelnen Menschen, für den Schutz der Schwachen, für Zusammenhalt statt Ausgrenzung.
Diesen Satz habe ich von meiner Großmutter gelernt und er enthält viel Wahres. Oft ist es besser, die Klappe zu halten als gleich Kommentare abzugeben. Als Berlinerin weiß ich das, uns wird ja nachgesagt, „Herz und Schnauze“ zu haben.