Großzügige Unterstützung für den „Guten Hirten“

06. Aug 2020

Am Mittwoch, dem 5. August 2020, überreichte der Förderverein des „Guten Hirten“ einen Scheck in Höhe von 20.000 Euro zur Umsetzung der Digitalisierung in der Einrichtung.
Mit den Worten: „Es ist ein Segen für unsere Einrichtung, dass es diesen Verein gibt“, richtete der Pädagogisch-Diakonische Vorstand der Evangelischen Stiftung Neinstedt, Hans Jaekel, seinen Dank an die anwesenden Vorstandsmitglieder des Fördervereins Gabriele Schwentek und Cornelie Seichter. „Teilhabe ist nie eine Einbahnstraße, sondern geht immer in beide Richtungen. Deshalb sind wir froh, dass wir dieses hier erfahren und an den Strukturen in der Stadt Wernigerode und den Kirchgemeinden mitwirken dürfen. Dank der Unterstützung des Fördervereins können auch unsere Bewohnerinnen und Bewohner gesellschaftliche Prozesse verfolgen“, so Hans Jaekel weiter.
Die Unterstützung von 20.000 Euro hat der Förderverein aus verschiedenen Töpfen wie zum Beispiel Spenden und Erlöse von unterschiedlichen Veranstaltungen zusammengetragen.
Mit dem Geld können die Voraussetzungen für die Digitalisierung in der Einrichtung geschaffen werden. Um dieses sinnbildlich zu untermauern, übergaben Gabriele Schwentek und Cornelie Seichert einen Scheck an Erika Bebenroth als Vertreterin des Bewohnerbeirats.
Cornelie Seichter betonte: „Wir unterstützen diesen Ort gerne, denn die Arbeit, die hier geleistet wird, ist eminent wichtig und zeigt auch nach außen den Stellenwert dieser Menschen. Sie gehören einfach in diese Stadt.“ Gabriele Schwentek fügte hinzu: „Und mit der neuen Technik gibt es eine Erweiterung der Lebensqualität der Bewohnerinnen und Bewohner.“
Das Wohnhaus „Zum Guten Hirten“ in der Friedrichstraße in Wernigerode ist ein Wohnangebot der Evangelischen Stiftung Neinstedt. 46 erwachsene Menschen mit geistigen und mehrfachen Behinderungen leben in vier Wohngemeinschaften in insgesamt drei Häusern. Die einzelnen Angebote werden altersgerecht und individuell entwickelt und das Leben und Wohnen familiär gestaltet. Es wird großen Wert auf eine enge Zusammenarbeit mit den Angehörigen und Betreuern der Bewohnerinnen und Bewohnern gelegt. Mit dem angewandten Montessori-Motto „Hilf mir, es selbst zu tun“ erlangen die Bewohnerinnen und Bewohner verbesserte Fertigkeiten und so eine größere Teilhabe am Leben. Mit der Digitalisierung wird am jetzigen Konzept zukunftsweisend angeknüpft.

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Erika Bebenroth als Vertreterin des Bewohnerbeirats, Cornelie Seichert und Gabriele Schwentek vom Förderverein, der Pädagisch-Diakonische Vorstand der Evangelischen Stiftung Neinstedt, Hans Jaekel und der Bereichsleiter des Guten Hirten, Jens-Uwe Pfalzgraf bei der Scheckübergabe (v.l.n.r) (Foto: Andreas Damm / ESN)
Bildunterschrift: (Foto: ESN)
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