Gottesdienstformat „Fest der Hoffnung“

13. Mär 2026

Gelungener GKR-Abend in Großalsleben

Am 13. März 2026 fand in Großalsleben ein inspirierender Abend der Gemeindekirchenräte der Pfarrbereiche Gröningen und Wegeleben statt. Dazu gehörte die Vorstellung eines neuen Gottesdienstformats, das Pfarrer Christian Plötner als „Fest der Hoffnung“ präsentierte.


Angesichts der Tatsache, dass klassische Sonntagsgottesdienste immer weniger Menschen erreichen, setzt das „Fest der Hoffnung“ auf ein lebensnahes und einladendes Konzept. Im Vordergrund stehen Begegnung, Beteiligung und die Möglichkeit, gemeinsam Glauben zu erleben. Die Veranstaltung holt die Menschen dort ab, wo sie stehen, und rückt ihre Erfahrungen, Hoffnungen und Fragen in den Mittelpunkt. Biblische Impulse und die christliche Hoffnung bilden das verbindende Element.
Mehrmals im Jahr werden diese Feste gefeiert, bei denen Gespräch, Musik, gemeinsames Essen und Gebet zentrale Bestandteile sind. Persönliche Hoffnungsgeschichten und wechselnde thematische Schwerpunkte verleihen jedem Fest eine besondere Prägung.


Das neue Format wird von den beteiligten Gemeindekirchenräten getragen, die sich gemeinsam der Verantwortung stellen. Das Ziel ist eine offene Kirche, die die Gemeinschaft stärkt und neue Zugänge zum Glauben ermöglicht.


Während des Treffens diskutierten etwa 40 Mitglieder der GKRs in vier Gruppen über die Zusammensetzung eines möglichen Regionalrats. Pfarrer Reinhard Witte stellte dabei mögliche Aufgaben vor, zu denen unter anderem die Planung regionaler Veranstaltungen und eine gute Vernetzung der Gemeinden gehören.


Der Abend begann mit dem gemeinsamen Singen von „Wir sind ein Teil des Ganzen“. In der Andacht griff Gemeindepädagogin Jaqueline Manthey dieses Thema vom Leib und seinen Gliedern auf (1. Korinther 12). Brigitte Schattenberg, ebenfalls Gemeindepädagogin, betonte, wie viel Verbindendes es schon jetzt zwischen den Gemeinden gibt, und lobte die offene und herzliche Atmosphäre über Gemeindegrenzen hinweg.


Mit Blick auf die Zukunft wurde darauf hingewiesen, dass spätestens 2036 ein Pfarrbereich aus den beiden entstehen wird. Daher ist es sinnvoll, bereits jetzt die Weichen für eine enge Zusammenarbeit zu stellen – ein Ziel, zu dem dieser gelungene Abend maßgeblich beigetragen hat.


Text und Fotos: Ursula Meckel