27. Aug 2013
Kirchenkreis Halberstadt
Gedenkort im Mutterhaus-Garten
Ein Weg führt vom Hauptweg auf einen ruhigen Platz zwischen Hecken und Bäumen und umrundet eine abstrakte Skulptur. Der Ort lädt zum Verweilen ein, bietet neben einer Bank Platz für Rollstühle. Der Weg ähnelt einem Flusslauf.
Die Skulptur erhebt sich wie eine Welle aus dem symbolischen Flusslauf. Sie umspannt eine kleine runde Form. Die runde Form ist frei und geschützt - wie ein gefährdeter und geborgener Mensch im Fluss der Zeit. Neben der Skulptur sind Findlinge eingebracht. Die lassen an Menschen denken, mit denen die Verweilenden ihr Leben geteilt haben.
Der Wunsch, einen Gedenkort zu haben, kam 2010 zur Sprache und wurde bei der Umfrage zum geistlichen Leben im CECILIENSTIFT häufig genannt. Namentlich Mitarbeitende, die sinnes- und mehrfach behinderte Menschen betreuen, arbeiteten an der Idee mit. Von Norman Lodahl, Halberstädter Bildhauer und Steinmetz, stammt der Entwurf für den Gedenkort; das Modell der Skulptur in Originalgröße konnte beim Jahresfest im Juni 2012 betrachtet werden. Inzwischen sind die Geländearbeiten unter Leitung der Gartengestalterin Katharina Kaltenbach abgeschlossen.
Am 4.September um 14.00 Uhr wird der Gedenkort feierlich übergeben.
Danke sehr allen, die mitgedacht und sich - teilweise kontrovers – eingebracht haben. Wir danken den vielen Spendern (insgesamt 2, 9 T€) sowie der Diakonie Mitteldeutschland und dem Evangelischen Kirchenkreis Halberstadt (insgesamt 4,5 T€) für die Unterstützung!
Hannah Becker Vorstand/ Pfarrerin
Fotos: Cecilienstift Halberstadt