22. Jan 2012
Über Verantwortung und Verzicht diskutierte die Liebfrauengemeinde
Einen Predigtimpuls des vergangenen Reformationsfestes aufnehmend, hatte die Liebfrauengemeinde zum Thema "Kultur der Verantwortung und des Verzeichts" eingeladen.
Nach einem Einführungsreferat von Superintendentin Angelika Zädow, berichtete Dr.Betzle aus unternehmerischer Sicht über Chancen und Schwierigkeiten, die Arbeitnehmerbedürfnisse möglichst umfassend zu berücksichtigen und dem Druck für Investitionen die notwendigen Gelder zu beschaffen.
Im Gespräch unter Moderation von Pfarrer Friedrich Wegner wurden unterschiedliche Möglichkeiten erörtert, wie Gemeinde vor Ort ihre Verantwortung für andere und für die Umwelt wahrnehmen kann. Vorgeschlagen wurde unter anderem ein breit angelegter gemeindlicher Diskussionsprozess, an dessen Ende eine überprüfbare Selbstverpflichtung der Kirchengemeinde steht.
Für Interessierte der Vortrag von Superintendentin Angelika Zädow:
Liebe Schwestern und Brüder,
zunächst danke ich Ihnen herzlich für die Organisation dieses Gemeindeabends zum Thema „Kultur der Verantwortung und des Verzichts“, der einen Predigtimpuls des letzten Reformationstages aufnimmt und fortführt – ein wie ich finde - wichtiger Schritt in diesen Wochen, Monaten und Jahren, in denen viel über das Reformieren aller möglichen Bereiche geredet und diskutiert wird.
Wenn ich heute als Theologin dazu spreche, dann kann ich das nur auf der Grundlage allen kirchlichen Redens und Handelns tun: den Erzählungen der Bibel. Ich weiß, dass dies oftmals belächelt wird mit dem Bemerken, dass die Texte nichts zu aktuellen wirtschaftlichen und finanziellen Fragen sagen – was zweifelsohne stimmt - doch die Kritik verkennt, dass die Bibel im Zentrum stets den Menschen mit seinen Bedürfnissen, seiner Sehnsucht und seinen Gaben hat und dies in doppelter Hinsicht: als einzelnen und als Gemeinschaft. Jedes Handeln und Reden muss sich also daran messen lassen, was dem einzelnen wie der Gemeinschaft und ihrem Lebensraum dient.
Insofern betreffen die biblischen Aussagen alles Tun, das die individuellen Entwicklungsmöglichkeiten, die sozialen, ökologischen und ökonomischen Bedingungen in irgendeiner Hinsicht berührt. Wesentlich für die Aussagen der Bibel sind m.E. drei Bereiche: 1. Verantwortung, 2. Gerechtigkeit, 3. Ermutigung. Die Klammer, die diese drei Bereiche umfasst, ist das Gegenüber Gottes, dessen Anspruch und Zuspruch allem menschlichen Leben gilt, und damit den Blick des Einzelnen von sich selbst hin zu anderen weitet – mithin also der globale Aspekt der Realität.
Anhand von drei biblischen Texten möchte ich die genannten Bereiche beleuchten.
1. Das Gebot der Liebe oder Anspruch und Zuspruch Gottes
Im 5.Buch Mose Kapitel 6 steht: „Höre Israel, der Herr ist unser Gott, der Herr allein. Und du sollst den Herrn, deinen Gott lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit all deiner Kraft.“
Diese Worte stehen im Alten Testament unmittelbar nach der Erzählung, in der Mose auf dem Berg Sinai die Gebote Gottes hört und auf zwei Steintafeln festhält. Sie sind so etwas wie die Zusammenfassung der 10 Gebote. „Der Herr ist unser Gott, der Herr allein. Du sollst deinen Gott lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit all deiner Kraft.“
Wenn wir diese Sätze hören, ist es wichtig, zweierlei zu wissen: a) unter Herz und Seele versteht die Bibel mehr als das Gefühl. Herz und Seele: umfassen den Verstand, das Denken, die Vernunft ebenso wie alles Planen und Bauen und sich vornehmen.
„Sie sind ein Herz und eine Seele“, sagen wir von Menschen, die in einer Art Gleichklang leben, die ähnliche Vorstellungen und Vorlieben haben, die gleiche Prioritäten setzen, Hobbies miteinander teilen und sich auf eine innige Art in der ganzen Tiefe des Denkens und Handelns verstehen.
b) Kraft. Das hebräische Wort ist am besten enthalten in dem englischen „power“. Es meint die körperliche Kraft ebenso wie die Energie, mit der wir Dinge vorantreiben - auch mit Worten und im Tun. Es meint alle uns zur Verfügung stehenden Möglichkeiten: materielle, geistige, emotionale und körperliche.
Und nun: sollen wir Gott lieben mit ganzem Herzen und ganzer Seele und mit all unsrer Kraft. Unser Leben soll sich abspielen im Gleichklang mit Gott und seinem Willen. Im Gleichklang mit dem, der Frieden will für seine ganze Schöpfung, für Natur und die Menschen. Und das im wahrsten Sinne des Wortes „global“, also für den ganzen Globus, alle Menschen dieser Erde.
Das heißt auch: Gott traut allen, die an ihn glauben, in besonderer Weise zu, global zu denken, zu handeln und: zu lieben. In manchen Ohren klingt das erstaunlich: ein guter Freund sagte einmal: „Also wenn ich an Globalisierung denke, dann denke ich an die wirtschaftlichen Beziehungen.“ Und das stimmt natürlich auch. Aber global bedeutet eigentlich ja viel mehr, es ist umfassender. Es bedeutet, den Blick zu weiten über die eigene Lebenswelt hinaus. Bedeutet: Augen zu haben für die Menschen um uns herum und für die in anderen Ländern. Bedeutet Ohren zu haben, für das, was in der Welt geschieht und bedeutet, konkrete Schritte zu tun. Weil Gott den Frieden will nicht nur für Deutschland, für Europa, sondern eben für die ganze Welt.
Schnell sind wir dabei, Entgrenzungen für unser privates Leben zu nutzen. Und das ist ja auch nicht verkehrt. Wer möchte nicht gerne wissen, wie das Wetter am Urlaubsort wird und dank des world wide web können wir das immer und überall in Erfahrung bringen. Wer möchte nicht die fast unbegrenzten Reisemöglichkeiten nutzen. Ja, das sind die Vorteile einer Globalisierung für unser privates Leben. Und die dürfen wir auch völlig ohne schlechtes Gewissen nutzen. Aber darüber hinaus tragen wir als Christen und als Kirche eine Verantwortung, die über unser persönliches Leben hinausgeht. Weil der Glaube an unseren Gott eine Weite des Verstandes und des Gefühls bedingt, die die Menschen am anderen Ende der Welt als Schwestern und Brüder sieht.
Schwestern und Brüder – Geschwister. Der Glaube verbindet uns kreuz und quer über den Erdball. Die Frage ist, ob wir (auch als Christen) denn in dieser Weise fit sind für eine Globalisierung, ob wir uns über unsere Glaubensgeschwister denn genauso informieren wollen wie über das Wetter am Urlaubsort.
Natürlich: keiner von uns kann die ganze Welt retten und manch einer verschließt lieber die Augen vor all dem Schrecklichen, was wir hören, lesen und sehen. Und manchmal kann man das Leiden wirklich kaum noch mit ansehen.
Aber dann den Blick abwenden? Die Ohren verschließen vor den Hilferufen unserer Schwestern und Brüder? Den Kopf in den Sand stecken? Nein, das entspricht nicht unserer christlichen Verantwortung und das entspricht nicht dem Gott, den wir mit ganzem Herzen, ganzer Seele und all unserer Kraft lieben sollen.
Wir können und wir müssen ja auch nicht alles tun. Mit ganzer Kraft heißt: im Rahmen unserer Möglichkeiten, mit den Fähigkeiten, die wir haben – jeder einzelne von uns. Aber das sollen wir auch tun! Mit Worten, mit Händen, da wo wir leben – jeder an seinem Platz konkrete Schritte wagen. Und wenn wir dann alle unsere Möglichkeiten zusammentun, dann kann sich nachhaltig etwas auf unserer Welt ändern.
Dietrich Bonhoeffer schreibt: „Wir sind nicht Christus, aber wenn wir Christen sein wollen, so bedeutet das, dass wir an der Weite des Herzens Christi teilbekommen sollen in verantwortlicher Tat, die in Freiheit und in echtem Mitleiden die Stunde ergreift. Tatenloses Abwarten und stumpfes Zuschauen sind keine christlichen Haltungen. Den Christen rufen nicht die Erfahrungen am eigenen Leibe, sondern die Erfahrungen der Brüder und Schwestern zur Tat.“
2. Die arme Witwe oder Verantwortung übernehmen ist Christenpflicht
Die Geschichte von der armen Witwe erzählt davon, wie Jesus mit seinen Jüngern Menschen sah, die eine Spende in den Opferstock des Tempels legten. Damals war solches Beobachten üblich, denn wenn jemand viel hineingab, dann wurde zum Zeichen einer besonders großen Summe die Posaune geblasen. Unter den vielen Menschen – eine Witwe. Das allein war schon erstaunlich. Denn die Witwen waren sehr arm - man kannte keine Altersversorgung – und deshalb auf die tägliche Unterstützung angewiesen. Am Morgen eines jeden Tages bekamen sie beim Tempel Geld, um sich zwei kleine Mahlzeiten zu kaufen. Diese Frau hatte sich für diesen Tag schon ihre Unterstützung abgeholt – und nun steht sie in der Schlange, um genau dieses Geld wieder abzugeben: 2 Scherflein, das macht umgerechnet einen halben Cent.
Keine Posaune ertönt und kein Priester dankt ihr für diese Spende. Niemand beachtet sie – nur einer sitzt da, ruft seine Freunde zu sich und sagt: „Seht, sie hat alles hinein gelegt, was sie hatte. Damit hat sie mehr als alle anderen gegeben.“
Oft ist diese Geschichte missverstanden worden in dem Sinn, dass nun jeder hingehen und alles, was er hat, verschenken soll. Das aber ist gar nicht gemeint. Die Frau, von der berichtet wird, hat an einem Tag so gehandelt. Sie konnte sicher sein, am nächsten Tag wieder ihr Almosen zu bekommen.
Diese Erzählung sagt: es geht weder um große Spendenaktionen noch um Selbstaufgabe – sondern um Verantwortung. Denn alles, was ich habe, Begabungen, Besitz, Geld, Land, Macht – und sei es auch vergleichsweise wenig – all das verpflichtet.
Verpflichtet zu einem Engagement für meine nahen und fernen Nächsten. Wo der Blick für sie fehlt, da handelt der Mensch gegen Gottes Willen.
An dieser Grundhaltung der Verantwortung, die aus dem, was mir zur Verfügung steht erwächst – an dieser Grundhaltung müssen wir arbeiten, davon bin ich überzeugt. Und zwar nicht allein in den Grenzen der Kirche, sondern auch in der Wirtschaft und der Politik.
Jeder Unternehmer, jede Bank hat eine Verantwortung den Menschen gegenüber, und auf die muss verpflichtet werden können. Jedes Land hat eine Verantwortung den anderen Ländern gegenüber und auch darauf muss verpflichtet werden können. Dazu ist die Erweiterung des Blicks von egoistischem Profitdenken zu den Bedürfnissen der Menschen notwendig.
Erst wenn alle - vom Gemeindeglied über den Betriebsleiter bis zu den Menschen an den Schaltstellen der Macht – bereit sind zu dieser Richtungsänderung können sich auch die Strukturen ändern. Und das ist ebenso notwendig, weil zu viele Menschen in ungerechten Verhältnissen leben und arbeiten müssen.
3. König David oder Ermutigung – auch die Mächtigen lassen sich bewegen
David – er stammte aus kleinen Verhältnissen, glückliche Umstände verhalfen ihm zu einer Anstellung am Hof Sauls. Dort arbeitete er sich in der Hierarchie schnell bis ganz nach oben. Mit etwa 30 Jahren ist er König. Alles scheint ihm zu gehören, alle Macht liegt in seiner Hand, die Diener reagieren auf den kleinsten Fingerzeig. David beginnt, seine Macht nicht nur zu genießen, sondern sie für seine Interessen zu nutzen. Grenzen gibt es nicht mehr, und so begeht er Ehebruch, schwängert die Ehefrau seines Generals und lässt diesen – zur Verdeckung der Tat - umbringen.
Auf Geheiß Gottes erscheint der Prophet Nathan am königlichen Hof, kommt mit David über eine Parabel ins Gespräch, in dessen Verlauf David seine Schuld erkennt.
David sagte zu Nathan: "Ich bekenne mich schuldig vor dem Herrn!" Nathan erwiderte: "Weil du das einsiehst, hat der Herr dir deine Schuld vergeben. Du musst nicht sterben.“
Eine Erzählung aus der Bibel, die nicht „schön“ ist und doch so nah an der Wirklichkeit – damals wie heute. Eine Geschichte wie aus den Klatschspalten der Boulevardpresse – eine Geschichte von Begierde, Macht und Möglichkeiten.
Bis heute scheint es oft so, als hätten die Mächtigen dieser Welt Narrenfreiheit.
Denn Macht verführt und verändert Menschen. Täglich lesen und hören wir davon in den Medien. Der Trieb, die Möglichkeiten der Macht für egoistische Interessen zu missbrauchen, ist dabei unterschiedlich. Den einen geht es um Geld, anderen um Karriere oder Ansehen und wieder anderen schlicht um die Lust. In der Politik geht es um wirtschaftliche Interessen, um Rohstoffe und Grundnahrungsmittel, um Hoheitsgebiete und Landgewinn. Manchmal auch um Ideologie oder Religion. Und immer bleiben dabei andere Menschen auf der Strecke. Günstigstenfalls werden sie enttäuscht. Schlimmstenfalls werden sie – wie sagt man – „kalt gestellt“ oder noch schlimmer: sie müssen ihr Leben lassen, weil es keine Nahrung gibt, weil Krieg herrscht zwischen Völkern.
Ja, Gier und Macht können ein unheilvolles Paar sein. Auch noch so einfühlsame und begabte Menschen wie David sind davor nicht gefeit.
Doch – so sagt uns diese Erzählung – auch ihre Macht hat eine Grenze. Durch die Rede des Propheten Nathan erhebt ein ganz anderer Anspruch auf die Macht, die alle menschlichen Möglichkeiten und alle weltliche Macht übersteigt. Und der mächtige König erkennt das.
Dieses Erkennen ist die gute Nachricht. Kein Mensch ist so arm – ganz gleich wie er sonst lebt oder sich verhält, als dass nicht doch in ihm ein Empfinden für Gerechtigkeit und richtiges Handeln da ist. Aber dieses Empfinden muss geweckt werden: durch ein Wort zur rechten Zeit, durch einen Menschen wie Nathan, der mutig genug ist, seinem König die Meinung zu sagen: „Du bist der Mann, der auf Kosten anderer seine egoistischen Ziele verfolgt. Du bist der Mann, der andere sterben lässt.“
Ein beschämendes und erschreckendes Urteil. Du bist der Mann. Du bist ein Mann der Schuld.
Und nun das Erstaunliche: David sucht nicht nach Ausflüchten. Er sagt nicht: „Lass das unter uns bleiben“ oder „Was willst du für dein Schweigen haben?“ Er schmiedet auch keinen neuen Plan. Ohne Wenn und Aber erkennt David seine Schuld. Keine Ausflüchte, keine Verhandlungen, kein Vertuschen. Der mächtige König beugt sich der Autorität Gottes. Er erkennt, dass er gegen Gebote und Ordnungen verstoßen hat.
Auf einmal erkennt sich David anders: nicht mehr als großen und mächtigen König, sondern als Mensch vor Gott. Und vor dem Angesicht Gottes tritt die Wahrheit zutage und alle Möglichkeiten der königlichen Macht versagen.
Vor Gott steht der Mensch so wie er ist: mit den guten und auch mit den schlechten Seiten. Solche Selbsterkenntnis kann bitter sein: „Ich bin der Mensch, der Unrecht tut, der andere hintergeht, der lügt. Ich bin der Mensch, der vertuscht und die eigenen Interessen durchsetzt auch auf Kosten anderer.“ Wir sind geneigt, das von uns zu weisen. So sind wir nicht. Wirklich nicht?
Doch: so sind wir auch. Jeder von uns: Sie und ich. Keiner ist ohne Schuld.
David erkennt das und bereut. Und erfährt die Zusage: „Der Herr hat dir deine Schuld vergeben.“ Gott wendet ihm seine Gnade zu. Denn er weiß um die Zerrissenheit der Menschen, ihre Begierden, ihre Versuchungen und ihre Schwäche.
Aber er gibt sie nicht auf. David nicht, Sie nicht, mich nicht. Denn mit Menschen wie uns schreibt Gott seine Geschichte. Und er ruft uns. Immer wieder - in das Licht seiner Wahrheit. Weil dieses Licht Unrecht aufdeckt und die Möglichkeit eröffnet, einen neue Wege zu gehen, damit der Kreislauf immer neuer Schuldverstrickungen unterbrochen wird.
Schlussbemerkung:
Die genannten christlichen Werte – Verantwortung für Menschen und Umwelt, gerechte Arbeits- und Lebensbedingungen sowie selbstkritische Analyse der bestehenden Praxis - haben seit langem Eingang in die Formulierung von Leitbildern verschiedenster Unternehmen geführt. Das ist zunächst einmal gut.
Angesichts der immer deutlicher werdenden Diskrepanz zwischen via Öffentlichkeitsarbeit kommunizierten guten Vorsätzen und tatsächlichem unternehmerischem Handeln muss gefragt werden, ob die Einhaltung der Leitlinien überhaupt gewollt und wenn ja in welchen Abständen dies von wem kontrolliert wird. Oder ob die wohl gesetzten Sätze bei Lichte betrachtet nicht mehr sind als die glänzende Verpackung leerer Hülsen. Dann aber brauchen wir sie nicht.
Was wir brauchen – sowohl im privaten wie im unternehmerischen Bereich – ist eine Rückkehr zum Handeln nach dem christlichen Menschenbild des Respekts voreinander, der Förderung von Gaben des einzelnen und einem ökologischen Bewusstsein für die uns anvertrauten Ressourcen dieser Erde.
Und je größer ein Unternehmen ist, je vielfältiger und auch unübersichtlicher unsere Lebensverhältnisse werden, desto strenger muss auf die Einhaltung von Selbstverpflichtungen geachtet werden und zwar noch vor jeder Art von Bilanzprüfung oder der Ausschöpfung alles Möglichen.
Mögliche weitere Impulse:
Wo kann aus verantwortlichem Handeln heraus konkret verzichtet werden im Bereich des Einzelnen, der Wirtschaft, der Unternehmen, der Kirche?
Wie kommen wir in einer Zeit zunehmend überzogener Spreizungen zwischen Niedriglohn- und Hochlohnsektor zu einem angemessenem Unterschied in den Verdiensten, der für alle nachvollziehbar und einsichtig ist?