12. Mär 2011
Aufruf zum Gebet für die Menschen in Japan, Aufruf der Evangelischen Kreissynode Erfurt, Predigt über 1.Mose 3,19ff am Sonntag Invocavit, Unterstützung für Erdbebenopfer
Gott,
zutiefst erschrocken stehen wir vor den Ereignissen in Japan.
Fassungslos sehen wir die Bilder von zerstörten Orten, überfluteten Landschaften und Menschen, die fast alles verloren haben. Das ganze Ausmaß können wir gar nicht ermessen.
Inständig bitten wir Dich:
Um einen Funken der Hoffnung für die Verzweifelten,
um Mut und Kraft für alle, die tatkräftig helfen,
um ein umsichtiges Handeln der Verantwortlichen.
Aus der Tiefe des Herzens rufen zu Dir, Grund allen Lebens:
Erbarme Dich.
Mit großer Betroffenheit verfolgen wir die Nachrichten über die erschreckenden Ereignisse in Japan und im pazifischen Raum. Wir hören und sehen von unermesslichem Leid und unabsehbarer Zerstörung.
Wir rufen alle Menschen, insbesondere unsere Gemeindeglieder und Kirchengemeinden, dazu auf, an die leidgeprüften Opfer zu denken, für sie zu beten und zu spenden.
Besonders bewegt uns die Sorge, wie schnell aus einer Naturkatastrophe durch eine fehlgeleitete Energiepolitik eine ungeheure atomare Katastrophe werden kann. Sind die Menetekel von Hiroschima und Nagasaki einerseits und von Three Miles Island und Tschernobyl andererseits nicht genug gewesen?
Dies geschieht in einem hochindustrialisierten und sicherheitsbewussten Land, das unserer Situation sehr nahe ist - es könnte auch in Europa sein.
Im Rahmen der Aktion "Klimawandel-Lebenswandel" 2011 unserer Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM) (www.klimawandel-lebenswandel.de) fordern wir dazu auf, baldmöglichst und offensiv den Ausstieg aus der Atomenergie zu vollziehen und entsprechende politische Weichen zu stellen. Wir glauben, dass nur darauf Segen ruht.
Dr. Falk Oesterheld, Präses der Ev. Kreissynode Erfurt
12.03.2011 (Beschluss 14.00 Uhr)


Spendenkonto 800 8000
BLZ 520 604 10 (Ev. Kreditgenossenschaft)
Predigt über 1.Mose 3,19ff am Sonntag Invocavit (13. März 2011) von Superintendentin Angelika Zädow
Die Diakonie Mitteldeutschland ruft zur Solidarität mit den Menschen in Japan auf. Die Folgen des schweren Erdbebens und der riesigen Tsunamiwelle sind noch immer nicht absehbar. Vor allem die Situation in den Atomanlagen entlang der japanischen Ostküste wirkt alarmierend.
„Japanische Kirchengemeinden berichten uns, wie verunsichert die Menschen auf dem Inselstaat derzeit sind. Japan braucht dringend unsere Hilfe und unseren Beistand“, erklärt Eberhard Grüneberg, Vorstandsvorsitzender der Diakonie Mitteldeutschland die Situation. Die Diakonie Mitteldeutschland steht über ihre Hilfswerke Diakonie Katastrophenhilfe und Brot für die Welt in Kontakt mit Kirchen und Gemeinden in Japan.
Spenden können auf das Konto 800 8000, BLZ 520 604 10 (Ev. Kreditgenossenschaft) überwiesen werden.
Pfarrerin Elisabeth Hübler-Umemoto berichtet aus der deutschsprachigen Gemeinde in Tokyo